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Dies ist ein Projekt der
Brücke/Most
Stiftung mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung und dem Deutsch-
Tschechischen- Zukunftsfonds.

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ARBEIT IST ANDERSWO - Ausstellung / U-Bahnhof Alexanderplatz, Berlin
von: Clemens Sett
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Vom 01.03.-29.03.2007 ist in der Zwischenetage auf dem Fußweg von U5 nach U8 im U-Bahnhof Alexanderplatz, Berlin die Ausstellung "Arbeit ist anderswo – Work is Elsewhere" zu sehen.
Inhalt:
Die Arbeit ist anderswo. Von Menschen, die in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit leben, wird
hohe Mobilität abverlangt. Doch trotz zunehmender regionaler Ungleichheit sind europäische
ArbeitnehmerInnen weniger beweglich als beispielsweise jene der Vereinigten Staaten. Die Europäische Kommission hatte daher 2006 als „Europäisches Jahr der Arbeitsmobilität“ ausgerufen und Initiativen gefördert, die sich mit dem Thema der Arbeitsmobilität auseinandersetzen.
Im Rahmen des deutsch-tschechischen Projektbeitrages wird jetzt eine Sammlung mit dem Titel „Arbeit ist Anderswo – Work is Elsewhere“ präsentiert. Im Sommer 2006 sind sechszehn ArbeitsmigrantInnen von je einem Team, bestehend aus AutorIn und FotografIn an ihren Heimat- und Arbeitsort begleitet worden. Ziel war es, ihre Erfahrungen und Ansichten zu dokumentieren und anschließend in einer Wanderausstellung einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Im Zentrum des Projektes stehen folgende Fragen: Welche Barrieren stehen einem mobilen Leben entgegen? Welche Strategien werden von ArbeitsmigrantInnen und FernpendlerInnen genutzt, um diese Barrieren zu überwinden? Worin liegen die Vor- und Nachteile eines mobilen Lebens? Wie hoch ist der Preis, den ArbeitsmigrantInnen, deren Familien und Herkunftsregionen zu entrichten
haben?
Am 15.03.2007 um 19 Uhr findet im Polnischen Kulturinstitut in Berlin eine Paneldiskussion zum Thema "Migration von polnischen Pflegekräften nach Deutschland - Ausdruck der Realität heutiger Arbeitsmigration"
"Work is Elsewhere - Arbeit ist Anderswo" wurde von der Europäischen Kommission und dem deutsch-tschechischen Zukunftsfond unterstützt. Ausgeführt wurde das Projekt durch ein internationales Kooperationsbündnis zwischen dem Multikulturellen Zentrums Prag (MKC), dem Magazin PLOTKI (Rejs e.V.), der Prager Hochschule für Film und Fernsehen (FAMU) und der Universität Ostrava.
Anmerkung: Weitere Informationen finden Sie unter: www.plotki.net/wie |
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